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Worauf man beim Einstieg in ein System achten sollte

Wichtig ist eine gute Vorbereitung, die auf realistischer Selbsteinschätzung beruht, auf sorgfältiger Auswahl des Systems und der Überprüfung, ob sich eigene Vorstellungen mit den Möglichkeiten des gewählten Geschäftskonzeptes decken.

Die Selbsteinschätzung

Die Entscheidung für die berufliche Selbstständigkeit ist sehr bedeutend, bringt sie doch einschneidende Veränderungen mit sich. Sie beinhaltet nicht nur eine reine berufliche Neuorientierung, sondern hat auch wesentlichen Einfluss auf die Privatsphäre und das soziale Umfeld. Deshalb sollte sich jeder Bewerber genügend Zeit nehmen, um eine sichere Entscheidung zu treffen.

Die Wahl des „richtigen Systems“ oder: Was muss Franchising leisten?

Franchising ist trotz der erheblichen Unterstützung, die ein Franchise-Nehmer vom System erwarten kann, keineswegs eine Garantie für schnellen Wohlstand. Deshalb sollte man bei der Auswahl auf folgende Kriterien achten:

Übertragbarkeit und Tragfähigkeit

Um die Tragfähigkeit eines Geschäftskonzeptes zu überprüfen, muss der Franchise-Geber über weitreichende Erfahrung verfügen. Den Beweis für die Übertragbarkeit seines Konzeptes muss er in mindestens einem Pilot bzw. Testbetrieb erbracht haben.

Langfristiger und gesicherter Bedarf

Bietet der Markt genügend Absatzchancen oder hängt das Franchise-Konzept nur an einem aktuellen Trend? Wer an einem eher trendabhängigen Produkt (z. B. Dienstleistung) interessiert ist, sollte sich darüber informieren, ob der Franchise-Geber technisch, personell und finanziell in der Lage ist, diesem Wandel gerecht zu werden.

Wettbewerbsvorteile

Zur Marketingstrategie eines Franchise-Unternehmens gehören die klare Beschreibung seiner Leistungen und die Differenzierung von Mitbewerbern. Wodurch zeichnet sich das Produkt oder die Dienstleistung aus und worin bestehen Wettbewerbsvorteile? Liegen sie in der Spezialisierung des Angebotes, in der Exklusivität oder in der besonderen Wirkung durch partnerschaftliche Zusammenarbeit?

Warenbezug

Gerade in Systemen mit Produktvertrieb müssen Bezugsquellen und Belieferungsrhythmus gesichert sein. Aus diesem Grund soll man die Situation mit Lieferanten abklären und nach gültigen Lieferantenverträgen fragen. Reichen die Kapazitäten auch bei Expansion der Franchise-Kette aus?

Einheitliches Erscheinungsbild oder Corporate Identity

Hat das Franchise-Unternehmen ein einheitliches Erscheinungsbild? Wie sieht sein Markenauftritt aus? Das sind Fragen, die darauf abzielen, die Marketing-Infrastruktur des Systems kennen zu lernen. Zudem muss für den Bewerber deutlich werden, ob er sich mit der Corporate Identity des Unternehmens identifizieren kann.

Leistungspaket des Franchise-Gebers

Das Beziehungsverhältnis von Franchise-Geber und Franchise-Nehmer muss sich neben dem Vertrag auch in zusätzlichen Leistungen darstellen. Das Franchise-Paket muss ein Handbuch enthalten, das nicht nur den funktionalen Betriebsablauf beschreibt, sondern auch die Kooperation der Zentrale mit den Partnern, die Rechte und Pflichten, unterstützende Maßnahmen, Betreuungs- und Kontrollmodule und vieles mehr.

Rechtlicher Schutz

Der Schutz des Namens, des Signets oder möglicher Patente muss als wesentlicher Bestandteil im Franchise- Vertrag integriert sein. Ein Franchise-Vertrag ist ein komplexes, umfangreiches Dokument, das man von einem spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen sollte.

Finanzielle Bedingungen

Die Regelung der Konditionen ist ebenso wie die Höhe der Investitionssumme sehr unterschiedlich und richtet sich nach der Dimension der Geschäftsidee. Um abzuschätzen, ob die Konditionen gerechtfertigt sind, kann man nach dem Preis-Leistungs-Prinzip vorgehen und zwischen dem Nutzen und der jeweiligen Gebühr abwägen. Unbedingt aber sollte man sich einen Überblick über die Kalkulation eines potenziellen Franchise-Nehmer-Betriebes verschaffen, die auf praxiserprobten Werten beruht. Dann kann man die Zahlen auf den vorgesehenen Betriebstyp (Miete, Standort, Infrastruktur) übertragen und das Eigenkapital und die übrigen Kosten einbeziehen.

Expansion

Ein Franchise-Bewerber sollte auf die Expansionsvorhaben des Franchise-Gebers eingehen und zu erfahren suchen, wann die nationale Marktabdeckung mit wie vielen Partnern abgeschlossen sein soll, welche ausländischen Märkte angestrebt werden und in welchem Zeitraum. Aus diesen Plänen ist nicht nur die Seriosität des Franchise-Gebers hinsichtlich langfristiger Planung zu ersehen, sondern auch seine Geschäftspolitik, von der die zukünftige Zusammenarbeit weitgehend abhängt.

Das Franchise-Team

Benjamin Dawo
Franchise-Experte Hausbau

036254 / 75 - 271
benjamin.dawo@towncountry.de

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Michael Horn
Franchise-Experte Hausbau

036254 / 75 - 273
michael.horn@towncountry.de

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Das 1997 in Thüringen gegründete Unternehmen Town & Country Haus ist der führende Massivhausanbieter in Deutschland mit rund 300 Franchise-Partnern. Über 30 Typenhäuser bilden die Grundlage des Geschäftskonzeptes, die durch ihre Systembauweise preisgünstiges Bauen bei gleichzeitig hoher Qualität ermöglichen.

 

Für neue Standards in der Baubranche sorgte Town & Country Haus mit der Einführung von drei im Kaufpreis eines Hauses enthaltenen Hausbau-Schutzbriefen, die das Risiko des Bauherrn vor, während und nach dem Hausbau reduzieren. Unternehmensgründer Jürgen Dawo wurde mit dem „Strategiepreis 2009“ ausgezeichnet. Die Harvard Clubs of Germany zeichneten Gabriele und Jürgen Dawo mit dem „Deutschen Unternehmer Preis 2010“ in der Kategorie Franchise aus.